Heute war der erste Richtige Unterricht, aber da mein Intensivkurs erst am Nachmittag beginnt hatte ich vormittags mehr als genug Zeit.Ich bin zeitig aufgestanden um mit dem Amerikaner zur Schule zu fahren, das verlief auch Problemlos, der Zug hielt zwar in jeder Station, wurde aber nie so voll wie der Schnellzug vom Vortag.Bei der Schule angekommen konnte ich auch gleich meine Daten checken und schauen in welchem Kurs und in welchem Gebäude/Raum ich Unterricht haben würde.Danach bin ich wieder Richtung Suidoubashi gelaufen, denn gleich dahinter erstreckt sich der Tokyo Dome, dummerweise hatten alle Geschäfte und Lokale noch geschlossen, also beschloss ich später wieder zu kommen und lief dafür parallel zum Zug weiter, eigentlich bis zur nächsten Station. Dort habe ich dann auch einen der zahlreichen Bücher-Shops aufgesucht. Auf dem Rückweg bin ich bei einem riesigen Toori vorbei gekommen, und wo ein so riesiges Tor ist muss ja auch ein toller Schrein sein. Den habe ich dann auch gefunden, wirklich sehr schön, sehr gut bewacht (Überwachungskamera sowie ein Wachmann) und hat anscheinend etwas mit der Kaiserfamilie zu tun, denn ihr Siegelsymbol (die Chrysantheme) war überall abgebildet.
Ein freundlicher Japaner hat meine Versuche mich selbst mit dem Schrein zu fotographieren bemerkt und mir angeboten ein Foto zu machen. Ich habe im Hauseigenen Shop des Schreins auch ein kleines O-Mamori gekauft, ein Schutzamulette das man überall befestigen kann, viele haben es am Handy, Schlüsselbund oder im Auto am Rückspiegel.Irgendwie bin ich dann ohne es beabsichtigt zu haben bei Kudanshita gelandet, wo 2 der Schulgebäude sind. Dort habe ich bei einem Shop noch ein paar süße Sachen gekauft, ein kleines Handtuch, das die Japaner immer und überall mit sich führen, egal ob sich den Schweiß von der Stirn zu wischen oder sich die Hände abzutrocknen wenn es kein Papier gibt. Ausserdem habe ich ein Paar Tabi-Socken gekauft, bei denen die große Zehe extra abgetrennt ist um damit auch Zehen-Sandalen zu tragen.Und zu guter letzt noch eine Bento-box für Onigiri ^-^Als dann der Unterricht begann musste ich feststellen, dass in meinem Kurs recht viele Leute sind und 2 der Italiener noch dazu. Wir werden im ganzen von 3 Lehrern unterrichtet. Montags in „schnell lesen“, Dienstag und Mittwoch Grammatik und Kanji (Schriftzeichen), Donnerstag gibt es Hörübungen und Freitags Aufsätze. Gleich Morgen nach dem Unterricht habe ich einen Kanji Test, vielleicht teilen sie die Gruppe hier auf, denn manche können gar keine Kanjis während ich schon 1000 passiv und 500 aktiv kann.Nach dem Unterricht bin ich dann noch mal zum Tokyo Dome gegangen, die Shops hatten natürlich inzwischen offen und es war verdammt viel los, erst später habe ich mitbekommen, dass heute ein Baseball Match war. In einem der Gamecenters habe ich dann meine ersten Prikora des Jahres gemacht, ganz gut gelungen würde ich sagen ;)Achja eine Zeitschrift habe ich auch noch gekauft „Tokyo- 3Stunden Spaziergänge“. Hier werden ca 20 Vorschläge für die verschiedenen Bezirke gemacht und auf bestimmte Shops, Museen, Sehenswürdigkeiten etc hingewiesen. Das ganze sieht ganz praktisch aus, ich werde demnächst eine Route testen.Zuhause wurde ich zur Abwechslung mal nicht verschleppt, alle waren zuhause und ich musste sogar anläuten. Die Gegensprechanlage ist hochmodern, mit Kamera und allem drum und dran. Als ob das nötig wäre, denn einen Wachmann gibt es ja auch noch im Vorraum, der alles genau beobachtet und darauf achtet wer ein und aus geht.Zum Abendessen gab es dann kaltes Fleisch mit kalten Nudeln auf Salat. Eher gewöhnungsbedürftig, aber mit dem Reis und der Suppe dazu war es okay.


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