Donnerstag, 16. August 2007

3.Schulwoche

Am Dienstag war hier großer Erdbeben Tag, nein es gab keine Erdbeben hier, aber es wird dafür geübt, bzw. auch für alle anderen Notfälle die eintreten können.
Aus diesem Grund sind wir mit den Leuten von der Sprachschule in ein spezielles Zentrum gefahren um uns dort die Notfallsmaßnahmen anzusehen.
Gleich zuerst durften wie ein simuliertes Feuer löschen und ums wurde gezeigt wie man diverse Feuerlöscher bedient.
Danach ging es in die Erdbeben Simulation. Dort wurden wir in einem Raum ordentlich durchgeschüttelt und uns wurde gezeigt was in solchen Situation zu tun ist.
Auch die diversen Stärken wurden uns nahe gebracht und abschreckende Bilder gezeigt was da so alles passieren kann.
Danach ging es in den Windkanal um Taifune und ähnliches zu Simulieren. Auch hier wurde uns mittels Tabellen und Bildern gezeigt was die verschiedenen Stärken alles anrichten können und was man in solchen Fällen zu tun hat.
Dasselbe wurde uns dann auch noch mit Regen, Hochwasser und ähnlichem erklärt, jedoch nicht simuliert. Schade eigentlich.
Danach bekamen wir noch eine Führung durch das Zentrum und allerhand Informationen.
Nachdem wir so ziemlich alles gesehen hatten mussten wir noch einen kleinen Fragebogen ausfüllen, dann ging es zu Fuß in ein Nahe gelegenen Shopping Center indem wir zu Mittag gegessen haben, ein bisschen shoppen konnten und uns erfrischen.
Später ging es mit dem Bus zurück nach Tenjin, wo wir noch ein bisschen herum liefen, aber nichts Großartiges kauften.
Ich musste dann recht früh wieder nachhause, weil zur Zeit gerade O-Bon Fest ist, da werden die Ahnen (sprich die Großeltern) besucht, es wird viel gegessen und geredet und meine Gastfamilie muss mich da natürlich hinschleppen.
Schon am Montagabend ging es in eine winzig kleine Wohnung, zu 20 Leuten, denen ich eigentlich nicht wirklich vorgestellt wurde, sondern nur durch diverse Verwandtschaftsgrade. Dann musste ich 2 Stunden lang am Boden knien (ich hatte noch Stunden später ein taubes Gefühl in den Beinen) und Sachen essen, die irgendwie nicht so ganz essbar aussahen. Es gab sehr viel Sashimi und Sushi. Ich hab alles gegessen, was halbwegs gar aussah und habe sogar zum ersten Mal eine Anko Suppe gegessen. (Anko sind süße Bohnen) In der Suppe schwammen ein paar Mochi herum, die aber recht gut schmeckten.
Inzwischen ist es schon Donnerstag und ich habe heute ein Päckchen gekauft um damit meine ganzen Mitbringsel nach Hause zu schicken, damit ich nicht gar zuviel Übergewicht im Flieger habe.
Ich werde die Kiste heute Abend zusammenbauen und füllen und dann morgen Vormittag zur nahe gelegenen Post bringen, hoffentlich schaff ich das irgendwie.
Ich habe übrigens durch Zufall bemerkt, dass ich hin und wieder Internet Empfang in meinem Zimmer habe. Irgendwer in der Nähe muss also W-Lan haben, ich weiss nur nicht wer das ist, und derjenige scheint immer nur spät abends das net einzuschalten. Aber zumindest hin und wieder kann ich auch von zuhause meine Mails checken und Blogs online stellen und muss den Laptop nicht ständig in die Schule mitschleppen.

Hier ist noch der Link zum Fotoalbum mit den von mir besuchten Schreinen in Fukuoka:
http://picasaweb.google.com/galaxia1409/Schreine

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

ich möchte in keinen land leben wo es so viele erdbeben sind