Kaum war ich in der Schule angekommen, verschwand mein Gastvater auch schon spurlos. Die Lehrerinnen(?) haben ihn noch kurz gesehen und ihm hinterher gerufen, aber anscheinend musste er schnell woanders hin.
Die Damen wussten wohl schon aufgrund des Gastvaters wer ich bin, oder von dem Bild das ich über Kolumbus Sprachreisen geschickt habe. Ich wurde gleich durch die schmalen Gänge zu einem Gemeinschafts- Aufenthaltsraum gelotst, wo schon ein paar andere warteten. Einer bot mir gleich seinen Platz an da kein anderer Platz mehr frei war. Und ein anderer erkannte sogleich, dass ich deutsch spreche, sieht man mir das an? Oder liegt es daran, dass der Wiener stadtplan auf meiner Tasche abgebildet ist?
Nach ein wenig quatschen (hauptsächlich auf Englisch) ging es in eine der Klassen, wo uns eine der Lehrerinnen (sensei) alles nötige erklärte.
Gleich danach gab es einen Hörtest, jedoch mit einer anderen Lehrerin.
Als wir damit fertig waren ging es weiter mit dem Grammatik Test, der aus Kopien von meinem Lehrbuch bestand, daher kannte ich all diese Zettel und hatte keinerlei Probleme damit. Ich war von der Gruppe auch als erstes fertig. Andere hatten schon Schwierigkeiten mit den Hiragana und Katakana (den beiden phonetischen Silbenalphabeten).
Danach wurden wir einzelnd zu einem mündlichen Prüfungsteil in Form eines Interviews gerufen. Ich denke, da habe ich mich auch besser als die anderen geschlagen, auch wenn das freie reden ja leider noch nicht so meine Sache ist. Komischerweise wurde mir direkt nach dem Interview schon gesagt in welche Gruppe ich komme, obwohl sie den Test noch gar nicht gesehen hatten. Aber okay, ich bin mit 3 der anderen in einer Gruppe.
Danach hatten wir erstmal Mittagspause, die ich jedoch alleine verbrachte. Ich bin so durch die Gegend gelaufen und da ich auf einem der Pläne, die ich bekommen habe eine große Bank sah, bin ich gleichmal dorthin. Dort angekommen stellte sich jedoch heraus, dass dies eher so was wie eine Nationalbank war und dort keine üblichen Bankgeschäfte abgewickelt werden können. Die 2 Sicherheitsleute erklärten mir dann (mit Händen und Füßen) wo die nächste normale Bank sei. Es ist wirklich erstaunlich wie freundlich, höfflich und zuvorkommend die Leute hier sind. Ich bin dann in die angegebene Richtung gelaufen und dachte eigentlich, dass ich die gemeinte Bank gefunden hätte, aber die Türen gingen nicht auf, obwohl sie laut eigenen Angaben an der Außenwand geöffnet haben sollten. Innen war noch so ein Schild, aber es war so voller Kanjis, dass ich nicht wirklich verstand was da gemeint war, außer dass sie wohl heute ausnahmsweise geschlossen haben.
Gleich nebenan fand ich ein Einkaufscenter bei dem alles ziemlich durcheinander war. Gleich neben der Kosmetikabteilung befand sich so was wie ein Backshop und daneben die CDs. Da das ganze über 8 Stockwerke ging, habe ich mir nur das untere angesehen und mich dann weiter auf die Suche nach einer Bank gemacht. Zum Glück fand ich recht schnell die nächste, aber sie kam mir suspekt vor, denn es waren nur Automatenschalter zu sehen und ich denke nicht, dass die Traveller-Schecks einlösen können. Ich bin trotzdem mal rein und habe gesehen, dass hinter dieser Halle eine zweite ist (ich wusste doch, dass die sich irgendwo verstecken!). Dort haben sie mich recht skeptisch angesehen daher hab ich gleich gefragt ob jemand englisch spricht. Und einer von den vielen konnte es sogar, der hat mir dann gesagt ich müsse in den zweiten stock und siehe da, dort warteten noch mehr Bankangestellte und Kunden ebenso. Dort ging’s zu wie auf einem Amt, man musste eine Karte ziehen und die Nummer wurde dann an einem Schalter aufgerufen. Als ich dran war und dem Bankangestellten den Traveller Scheck zeigte, schickte er mich zu einem anderen Schalter weiter hinten zu einer Dame, die sich vielleicht mit Schecks auskennt, aber kein Wort englisch versteht. Aber irgendwie haben wir uns dann verständigt und ich habe mein Geld bekommen.
Draußen wollte ich mir dann eine Erfrischung kaufen, die es ja in Japan an jeder Ecke zu kaufen gibt. Ich entschied mich für etwas das wie ein leckerer Traubensaft aussah und wunderte mich wieder wie aus einem, in der der dampfigen Sonne stehenden Automaten eine so kalte Getränkedose kommen kann.
Als ich es jedoch an die Lippen setzte fragte ich mich im ersten Moment ob es wohl zu kalt ist aber ich musste feststellen, dass die konsistent dieses Getränks eher der einer Qualle glich. Ich habe dieses Getränk nicht flüssig bekommen und auch nur die hälfte davon getrunken.
Daraufhin habe ich mich zu einem der zahlreichen kleinen Shops begeben und mir dort was Neues zu trinken ausgesucht. Dort gab es wenigstens auch Getränke in 1 Liter Packungen. Ich habe mich für „momo mizu“ entschieden, Wasser mir einem Schuss Pfirsich Geschmack, gar nicht mal so schlecht wie ich finde.
Dann bin ich noch weiter herum gelaufen und obwohl ich noch viel zeit hatte in die Schule zurück gekehrt. Dort gibt es wenigstens Klimaanlage und es ist erträglich.
Meine ersten Unterrichtseinheiten habe ich dann von 14:00 bis 16:00 Uhr bekommen, in einem ziemlich gemütlichen Zimmer mit Sofa Sesseln, war recht gemütlich.
Die Lehrer wechseln hier ständig, meine heutige Lehrerin war sachiko-sensei, sehr freundlich und aufgeweckt.
Sie ist mit uns grammatikalische formen durchgegangen und lies uns selbst Beispielsätze finden.
Nach dem Unterricht habe ich mich noch mit einem aus der Gruppe in den Gemeinschaftsraum gesetzt und derjenige hat mir geholfen, w-lan auf dem Laptop zum laufen zu bringen. Und während ich meine ersten Blogs online stellte, hat er sich an der Hausübung versucht. Später sind wir noch ein wenig durch die Gegend gelaufen und haben dann unsere Bussstationen gesucht. Mein Bus kommt nur in relativ großen Abständen, besonders am Abend, daher sollte ich mir wohl besser morgen die Zeiten notieren.
Auf der Fahrt nachhause ist es sehr schnell dunkel geworden und obwohl ich mir den Namen meiner Station immer wieder ins Gedächnis rief, verpasste ich meine Station. Ich hatte schon das Kleingeld in der Hand als die Straße plötzlich anstieg, und das ist nichts an das ich mich von meiner Morgendlichen Fahrt erinnern kann. Noch bevor die nächste Station erreicht war, stieg auch plötzlich der Preis von meinen üblichen 390 Yen auf 450 Yen. Ich bin sofort ausgestiegen und zurück gelaufen. Ich dachte nicht dass ich sehr weit über dem Ziel hinausgeschossen war, aber ich bin recht lange gelaufen bis ich wieder richtig war.
Ich glaub meine Gastmutter hat sich in die Hose gemacht vor lauter Lachen als ich ihr das erzählt habe.
Zum Abendessen bekam ich dann wieder einiges aufgetischt. Gebratener Aal auf Reis mit einer leckeren Sauce, eine Miso Suppe mit Gemüse Einlage und kalte soba nudeln in Suppe.
Aal wird wohl nicht mein Leibgericht, aber es war genießbar.
Zum trinken gibt es übrigens jedes Mal kalten grünen Tee, ohne jegliche Zusätze, ziemlich bitter und eigentlich nicht so mein Fall, aber der ist ja angeblich gesund ;-)
Ich habe nun diese Woche jeden Tag erst um 11:00 Unterricht, dafür bis 13:00. Danach eine Stunde Mittagspause und danach von 14:00 bis 16:00 noch mal Unterricht.
Ich werde daher diese Woche meist von 16 bis 17 Uhr online zu erreichen sein (das ist 9 bis 10 mitteleuropäischer Zeit).
Die Damen wussten wohl schon aufgrund des Gastvaters wer ich bin, oder von dem Bild das ich über Kolumbus Sprachreisen geschickt habe. Ich wurde gleich durch die schmalen Gänge zu einem Gemeinschafts- Aufenthaltsraum gelotst, wo schon ein paar andere warteten. Einer bot mir gleich seinen Platz an da kein anderer Platz mehr frei war. Und ein anderer erkannte sogleich, dass ich deutsch spreche, sieht man mir das an? Oder liegt es daran, dass der Wiener stadtplan auf meiner Tasche abgebildet ist?
Nach ein wenig quatschen (hauptsächlich auf Englisch) ging es in eine der Klassen, wo uns eine der Lehrerinnen (sensei) alles nötige erklärte.
Gleich danach gab es einen Hörtest, jedoch mit einer anderen Lehrerin.
Als wir damit fertig waren ging es weiter mit dem Grammatik Test, der aus Kopien von meinem Lehrbuch bestand, daher kannte ich all diese Zettel und hatte keinerlei Probleme damit. Ich war von der Gruppe auch als erstes fertig. Andere hatten schon Schwierigkeiten mit den Hiragana und Katakana (den beiden phonetischen Silbenalphabeten).
Danach wurden wir einzelnd zu einem mündlichen Prüfungsteil in Form eines Interviews gerufen. Ich denke, da habe ich mich auch besser als die anderen geschlagen, auch wenn das freie reden ja leider noch nicht so meine Sache ist. Komischerweise wurde mir direkt nach dem Interview schon gesagt in welche Gruppe ich komme, obwohl sie den Test noch gar nicht gesehen hatten. Aber okay, ich bin mit 3 der anderen in einer Gruppe.
Danach hatten wir erstmal Mittagspause, die ich jedoch alleine verbrachte. Ich bin so durch die Gegend gelaufen und da ich auf einem der Pläne, die ich bekommen habe eine große Bank sah, bin ich gleichmal dorthin. Dort angekommen stellte sich jedoch heraus, dass dies eher so was wie eine Nationalbank war und dort keine üblichen Bankgeschäfte abgewickelt werden können. Die 2 Sicherheitsleute erklärten mir dann (mit Händen und Füßen) wo die nächste normale Bank sei. Es ist wirklich erstaunlich wie freundlich, höfflich und zuvorkommend die Leute hier sind. Ich bin dann in die angegebene Richtung gelaufen und dachte eigentlich, dass ich die gemeinte Bank gefunden hätte, aber die Türen gingen nicht auf, obwohl sie laut eigenen Angaben an der Außenwand geöffnet haben sollten. Innen war noch so ein Schild, aber es war so voller Kanjis, dass ich nicht wirklich verstand was da gemeint war, außer dass sie wohl heute ausnahmsweise geschlossen haben.
Gleich nebenan fand ich ein Einkaufscenter bei dem alles ziemlich durcheinander war. Gleich neben der Kosmetikabteilung befand sich so was wie ein Backshop und daneben die CDs. Da das ganze über 8 Stockwerke ging, habe ich mir nur das untere angesehen und mich dann weiter auf die Suche nach einer Bank gemacht. Zum Glück fand ich recht schnell die nächste, aber sie kam mir suspekt vor, denn es waren nur Automatenschalter zu sehen und ich denke nicht, dass die Traveller-Schecks einlösen können. Ich bin trotzdem mal rein und habe gesehen, dass hinter dieser Halle eine zweite ist (ich wusste doch, dass die sich irgendwo verstecken!). Dort haben sie mich recht skeptisch angesehen daher hab ich gleich gefragt ob jemand englisch spricht. Und einer von den vielen konnte es sogar, der hat mir dann gesagt ich müsse in den zweiten stock und siehe da, dort warteten noch mehr Bankangestellte und Kunden ebenso. Dort ging’s zu wie auf einem Amt, man musste eine Karte ziehen und die Nummer wurde dann an einem Schalter aufgerufen. Als ich dran war und dem Bankangestellten den Traveller Scheck zeigte, schickte er mich zu einem anderen Schalter weiter hinten zu einer Dame, die sich vielleicht mit Schecks auskennt, aber kein Wort englisch versteht. Aber irgendwie haben wir uns dann verständigt und ich habe mein Geld bekommen.
Draußen wollte ich mir dann eine Erfrischung kaufen, die es ja in Japan an jeder Ecke zu kaufen gibt. Ich entschied mich für etwas das wie ein leckerer Traubensaft aussah und wunderte mich wieder wie aus einem, in der der dampfigen Sonne stehenden Automaten eine so kalte Getränkedose kommen kann.
Als ich es jedoch an die Lippen setzte fragte ich mich im ersten Moment ob es wohl zu kalt ist aber ich musste feststellen, dass die konsistent dieses Getränks eher der einer Qualle glich. Ich habe dieses Getränk nicht flüssig bekommen und auch nur die hälfte davon getrunken.
Daraufhin habe ich mich zu einem der zahlreichen kleinen Shops begeben und mir dort was Neues zu trinken ausgesucht. Dort gab es wenigstens auch Getränke in 1 Liter Packungen. Ich habe mich für „momo mizu“ entschieden, Wasser mir einem Schuss Pfirsich Geschmack, gar nicht mal so schlecht wie ich finde.
Dann bin ich noch weiter herum gelaufen und obwohl ich noch viel zeit hatte in die Schule zurück gekehrt. Dort gibt es wenigstens Klimaanlage und es ist erträglich.
Meine ersten Unterrichtseinheiten habe ich dann von 14:00 bis 16:00 Uhr bekommen, in einem ziemlich gemütlichen Zimmer mit Sofa Sesseln, war recht gemütlich.
Die Lehrer wechseln hier ständig, meine heutige Lehrerin war sachiko-sensei, sehr freundlich und aufgeweckt.
Sie ist mit uns grammatikalische formen durchgegangen und lies uns selbst Beispielsätze finden.
Nach dem Unterricht habe ich mich noch mit einem aus der Gruppe in den Gemeinschaftsraum gesetzt und derjenige hat mir geholfen, w-lan auf dem Laptop zum laufen zu bringen. Und während ich meine ersten Blogs online stellte, hat er sich an der Hausübung versucht. Später sind wir noch ein wenig durch die Gegend gelaufen und haben dann unsere Bussstationen gesucht. Mein Bus kommt nur in relativ großen Abständen, besonders am Abend, daher sollte ich mir wohl besser morgen die Zeiten notieren.
Auf der Fahrt nachhause ist es sehr schnell dunkel geworden und obwohl ich mir den Namen meiner Station immer wieder ins Gedächnis rief, verpasste ich meine Station. Ich hatte schon das Kleingeld in der Hand als die Straße plötzlich anstieg, und das ist nichts an das ich mich von meiner Morgendlichen Fahrt erinnern kann. Noch bevor die nächste Station erreicht war, stieg auch plötzlich der Preis von meinen üblichen 390 Yen auf 450 Yen. Ich bin sofort ausgestiegen und zurück gelaufen. Ich dachte nicht dass ich sehr weit über dem Ziel hinausgeschossen war, aber ich bin recht lange gelaufen bis ich wieder richtig war.
Ich glaub meine Gastmutter hat sich in die Hose gemacht vor lauter Lachen als ich ihr das erzählt habe.
Zum Abendessen bekam ich dann wieder einiges aufgetischt. Gebratener Aal auf Reis mit einer leckeren Sauce, eine Miso Suppe mit Gemüse Einlage und kalte soba nudeln in Suppe.
Aal wird wohl nicht mein Leibgericht, aber es war genießbar.
Zum trinken gibt es übrigens jedes Mal kalten grünen Tee, ohne jegliche Zusätze, ziemlich bitter und eigentlich nicht so mein Fall, aber der ist ja angeblich gesund ;-)
Ich habe nun diese Woche jeden Tag erst um 11:00 Unterricht, dafür bis 13:00. Danach eine Stunde Mittagspause und danach von 14:00 bis 16:00 noch mal Unterricht.
Ich werde daher diese Woche meist von 16 bis 17 Uhr online zu erreichen sein (das ist 9 bis 10 mitteleuropäischer Zeit).

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