Montag, 30. Juli 2007

die erste Nacht....

Sobald ich alleine war bin ich bei meiner Gastfamilie ins bett gefallen. Naja Bett kann man das gar nicht nennen, es ist ein Futon, eine dickere festere decke die man auf dem Boden legt, und darauf schläft man. Der Polster erinnerte eher eine Nackenstütze weswegen ich das Teil sofort weggetan habe.
Dadurch dass der Boden hart und der Futon nicht gerade das ist was man bequem nennen kann hatte ich das Gefühl zu campen, nur dass Grasboden wohl weicher gewesen wäre….

Hier habe ich also geschlafen, der ganze Krempel auf der Seite ist nicht meiner, sondern gehört der Gastfamilie.


Ich hab mich total lang herum gewälzt, bin ständig aufgewacht und hatte das Gefühl überall am körper blaue flecken zu kriegen. (und ich hab heute morgen tatsächich welche gefunden!)
Dadurch dass man praktisch mit dem Kopf am Boden liegt hört und spürt man jede Bewegung in der Wohnung und der Kleine läuft nicht gerade auf Samtpfoten durch die Wohnung. Die Küchenecke ist auch gleich neben an und der Krach war nicht wenig.
Aber irgendwie hab ich es dann doch überstanden, so gegen Mitternacht bin ich mal wieder aufgewacht und fühlte mich nicht mehr wirklich müde, aber ich musste weiterschlafen, sonst würd ich mit meinem Schlafhaushalt gar nicht mehr zu Recht kommen.
Aber um 7 in der Früh (Mitternacht in Österreich) konnte ich echt nicht mehr schlafen, ich hab dann mein Zimmer fotografiert (siehe Bilder) und auch meine Aussicht. Der Hafen ist gleich gegenüber und dahinter sieht man die Autobahn die übrigens mehrstöckig ist.
Da meine Gastfamilie noch schlief, habe ich mich raus ins Bad geschlichen und kaum war ich fertig sind die beiden auch aufgestanden. Keine Ahnung ob ich sie aufgeweckt habe oder ob sie eh aufstehen wollten. Zum Frühstück bekam ich nicht mehr als Orangensaft runter, der wenigstens besser geschmeckt hat als der im Flugzeug.
Die beiden haben überhaupt nichts gegessen, sie wollen zum Frühstück zum Starbucks gehen.
Ich werde dann auch mal meine Runden hier drehen und schaun was sich hier zu tut. Direkt nebenan liegt ja das stadtzentrum in dem auch meine Schule liegt. Ich werd mich also umschauen und natürlich fotos machen ;-)
Der Hund den meine Gastfamilie übrigens hat heisst "Dunken" und wohnt die meiste Zeit auf dem Balkon wo er eine Hundehütte, Futter und Wasser und so was wie eine Katzentoilette hat. Bisschen komisch find ich, aber bitte, so ersparen sie sich eben das gassigehen.
Mein Zimmer ist übrigens recht klein, wenn man hier mein bett reinstellen würde, hätte man keinen platz mehr für anderes.
So das wars fürs erste. Ich werd mich jetzt in der Gegend umsehen, aber nicht lange. Um 16 Uhr treffe ich dann meine eigentliche Gastfamilie.


(Das ist übrigens die Aussicht aus meinem Fenster, direkt zu der mehrstöckigen Autobahn)

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